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Dow Jones (IA) Trendbreite-Oszillator (2.10.2015, 28.10.2015)

Dow Jones (IA) Trendbreite-Oszillator (kfr. MarktUNTERtreibung ?)

Vereinfacht gesagt wird mit diesem Oszillator die Marktbreite im Dow Jones Industrial Average (DJIA) gemessen.

Marktbreite-Oszillator DJIA (aktuelle Anwendung von DAS BOERSENBUCH)

Allgemein: Sofern eine Aktie über dem 200-Tage-Durchschnitt (SMA200) notiert, wird von einer guten Trendstärke gesprochen. Notieren mehr als die Hälfte aller DJIA-Aktien über dem SMA200, kann man von einer positiv(er)en Trendbreite im Markt sprechen. Je höher die Anzahl der Aktien > SMA200 ist, desto stärker und robuster sollte der Gesamtmarkt / der DJIA dastehen.

Sofern weniger als ca. 6 DJIA-Unternehmen unter dem SMA200 notieren (wie geschehen Ende Aug. 2015 !), ist das Bild des Index klar angeschlagen. Erst bei einem Turnaround, welcher sich erst bei einem Überschreiten von mind. 25% der Aktien über deren 200-Tage-Linien abzeichnet, kann "etwas" kurzfristige Entwarnung gegeben werden.

Am Freitag, 2. Okt. 2015, notierten erstmals laut stockcharts.com mehr als 7 DJIA-Aktien über deren 200-Tage-Durchschnittslinien ( > 25% von 30 DJIA-Aktien), somit ergab sich an diesem Tag das kurzfristige Kaufsignal im Dow Jones Ind. Average.

Idee des Trendbreite-Oszillators übernommen aus dem Buch:
"Das Börsenbuch" von Thomas Müller und Alexander Coels, TM Börsenverlag, 2. Auflage Dezember 2014

Folgend auch die Entwicklung des DJIA nach dem Trendbreite-Kaufsignal ab 04/2009 (Darstellung bis 12/2009):